Die erste Überraschung bei unserem Besuch am Staatstheater Braunschweig war die Tatsache, daß es außerplanmäßig zu einer konzertanten Aufführung kam. Die zweite Überraschung war die gelungene musikalische Umsetzung sowie eine Besetzung, die sich nicht um die fehlende Bühne scherte, sondern auch darstellerisch das beste daraus machte.
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Kategorie: Rezensionen
„Macbeth“ – 23., 26. November & 3. Dezember 2000
Mit der Inszenierung von Peter MUSSBACH hat die Staatsoper an Spannung kaum zu übertreffendes Theater zu bieten. In einem rotausgekleideten Bühnenraum (Bühnenbild: Erich WONDER), der sich bis über den Orchestergraben und die Proszeniumslogen fortsetzt, spielt sich das blutige, gruselige, aber auch skurrile Geschehen ab. Die Hexen sind im ersten Moment vielleicht komisch anzusehen, entfalten jedoch im Verlauf des Abends ihre ganz eigene Gefährlichkeit.
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„Aida“ – 5. November 2000
Glücklicherweise blieb mir eine vorgeschlagene Reise nach Südafrika erspart. Sidwill HARTMAN erfreute das Berliner Opernpublikum nach einigem Warten wieder mit seinem Radames. (Man muß sich manchmal eben nur gedulden…)
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„Der Freischütz“ – 4. November 2000
Es ist allgemein bekannt, daß der „Freischütz“ zu den Stücken der Opernliteratur zählt, vor dem die meisten Regisseure, wollen sie eine gelungene Inszenierung abliefern, den allergrößten Respekt haben, weil es offensichtlich nur zwei Möglichkeiten zu geben scheint, dieses wahrhaft nicht unproblematische Sujet umzusetzen.
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„Lohengrin“ – 24. September 2000
Auch Richard Wagners romantische Oper „Lohengrin“ wurde an der Berliner Staatsoper wiederaufgenommen. Man gönnte dem teils mehr, teils weniger begeisterten Publikum drei Vorstellungen, von denen die letzte hier besprochen werden soll.
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„Norma“ – 16. September 2000
Die neue Spielzeit bescherte dem Staatsopernpublikum ein Rollen- und ein Berlindebüt bei Bellini.
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„Eugen Onegin“ – 2. Juni 2000
Tschaikowski kann auch atonal sein – manchmal. Auf jeden Fall, wenn Jiri Kout ans Pult gestellt wird. Dann kratzen die Streicher und die Holzbläser produzieren Töne, die man noch nie gehört hat, aber eigentlich auch nicht hören möchte.
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„Tosca“ – 25. Februar 2000
Daß eine sogenannte Starbesetzung nicht unbedingt ein Garant für qualitativ hochwertige sängerische Darbietung ist, bewies die 109. Aufführung der „Tosca“-Inszenierung von Carl RIHA. An diesem Abend kam es zu einem stimmlichen Komplettausfall aller drei Hauptfiguren mit dem Höhepunkt eines in Sprechgesang abdriftenden „Vissi d’arte“. Der Kunst war dieser Abend ganz sicher nicht geweiht.
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„Norma“ – 16. Januar 2000
Sie waren verschwunden, die Buhrufer, die in der Premierenserie versuchten, einem Teil des Sängerensembles das Leben schwer zu machen. Schade! Denn hätten sie diese letzte Vorstellung in der Spielzeit 1999/2000 besucht, wäre ihnen eine Lektion erteilt worden. Eine Lektion darüber, wie weit sich eine Sängerin innerhalb von acht Vorstellungen in eine Rolle hineinleben kann.
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„Die Hugenotten“ – 27. Dezember 1998
Und Meyerbeer weinte… Über handwerklich schlecht gemachte Inszenierungen des modernen Regietheaters ist schon oft geschrieben worden.
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