„Les Contes d`Hoffmann“ – 7. Oktober 2019

Diese Koproduktion mit der English National Opera London kam nach einigen Jahren der Vergessenheit – einstmals in der Titelrolle Rolando Villazon – wieder auf die Bühne der Bayerischen Staatsoper. Offenbar war dies der Beitrag unseres Opernhauses zum 200. Geburtstag des großen außergewöhnlichen Komponisten Jacques Offenbach.
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„Otello“ – 24. September 2019

Ein Sängerfest unter einem einfühlsamen Dirigat von Adam FISCHER erlebte das Münchener Opernpublikum quasi zum Einstand in diese interessante Spielsaison an diesem Abend. Adam Fischer konnte das BAYERISCHE STAATSORCHESTER nicht besser in seiner bewährten Hand durch den Abend führen, was auch auf die Sängerführung zutrifft, die dadurch den Abend zu einem ganz besonderen machen konnte.
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„Die verkaufte Braut“ – 19. Juli 2019

Schon vor Ende der Ouvertüre zeigte man am Vorhang Visitenkarten und Plakate des Heiratsinstituts des Heiratsvermittlers Kezal, anschließend in bester Abenddisposition gesungen und dargestellt von Günther GROISSBÖCK, der somit als Drahtzieher der anschließenden Story der verkauften Braut zum Mittelpunkt des Abends wurde.
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Festspiel-Liederabend Anna Netrebko/Elena Maximova/Malcolm Martineau – 17. Juli 2019

Einen Liederabend anderer Art erlebte man mit Anna NETREBKO und Partnern an diesem ausverkauften Festspielabend. Frau Netrebko stellte ihr Programm mit Liedern und Opernarien im ersten Teil ganz auf Frühling und Sommer ab, wobei sie dies schon durch ihren Auftritt mit einem Blumenstrauß und einem dazu passenden duftigen Abendkleid unterstrich.
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„Salome“ – 10. Juli 2019

Man muß sich wohl daran gewöhnen beim Besuch von Neuinszenierungen, daß man als Publikum voll dem modernen Musiktheater unterworfen ist, denn heutige Regisseure entwickeln die seltsamsten Regie-Ideen, um altbewährte Opernhandlungen dem Publikum schmackhaft zu machen. So spielt sich hier die biblische Handlung der Salome in einem jüdischen Ghetto ab (vermutlich meint der polnische Regisseur Krzysztof WARLIKOWSKI das Warschauer Ghetto der Nazi-Zeit), wo sich die jüdischen Handlungspersonen versammelten, um ihre Angst vor dem Abtransport in ein KZ zu überspielen, in dem sie diese biblische Originalstory in Szene setzten. Dem am Ende wirklich stattfindenden Abtransport entgeht die Gruppe, in dem sie sich alle mit Zyankali vergiften, nur die nach der Bibel und nach der Dichtung von Oscar Wilde zu tötende Salome bleibt am Leben.
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„Un ballo in maschera“ – 18. Mai 2019

Diese für viele schwer verständliche Inszenierung von Johannes ERATH, wo sich das Handlungsgeschehen auf und neben einem Doppelbett abspielt, und wo die Handlungsfiguren mit stummen Doppelgängern auf die Bühne kamen, auch mit Marionetten wird gespielt und gesungen, kam mit hochkarätiger Musikalität von Sängerdarstellern, Dirigent und Orchester auf die Bühne.
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„Tosca“ – 4. Mai 2019

Über diese sehbare Inszenierung von Luc BONDY ist schon viel geschrieben worden,so daß heute nur auf die grandiose Besetzung des Abends eingegangen sein soll. Der Abend nämlich war mit hochkarätigen Stimmen besetzt, die sich trotz des an manchen Stellen zu laut wirkenden ORCHESTERs – Dirigent war Andrea BATTISTONI – durchsetzen konnten.
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„Roberto Devereux“ – 20. März 2019

Gaetano Donizettis Meisterwerk des Belcanto bekam nach längerer Pause wieder einen Platz im Aufführungskalender der Bayerischen Staatsoper. Von der Premierenbesetzung in 2004 und dann infolge war nur noch die Primadonna assoluta Edita GRUBEROVA als Elisabetta im Einsatz, die sich Gerüchten zu Folge in einer sogenannten Abschiedstour von der Bühne befinden soll.
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„Arabella“ – 18. Januar 2019

Über diese musikalisch so wertvolle Oper von Richard Strauss mit dem so ansprechenden Libretto von Hugo von Hofmannsthal in der Inszenierung von Andreas DRESEN, die durchdacht, wenn auch etwas kahl im Bühnenbild von Mathias FISCHER-DIESKAU, auf die Bühne der Bayerischen Staatsoper kommt, ist schon ausführlich geschrieben worden, so daß heute speziell auf die Rolleninterpreten eingegangen werden sollte.
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