Leider mußte Piotr Beczala diese Vorstellung krankheitsbedingt absagen, das war für viele eine enorme Enttäuschung, haben sie sich doch die Karten an diesem Abend gerade deshalb erworben, um diesen Weltklasse-Tenor in der Hauptpartie zu erleben. Es gab im übrigen noch eine weitere Umbesetzung der Partie der Marguarite, nämlich wurde für diese Partie Nicole CAR anstelle von Aylin Peréz kurzfristig engagiert.
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Kategorie: München (Nationaltheater)
„Fidelio“ – 15. Juli 2026
Yoel GAMZOU, der Dirigent an diesem Abend, fühlte sich zu Beginn bei Ludwig van Beethoven nicht ganz wohl, ohne Empathie dirigierte er das ORCHESTER DER BAYERISCHEN STAATSOPER – man wählte für diese Inszenierung die Ouvertüre III- was ihm der sonst übliche Beifall des Publikums danach nur gemäßigt dankte. Er konnte sich erst gegen Ende der Oper steigern, aber der tolle Schlußbeifall für ihn des Publikums war trotzdem nicht ganz verständlich.
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„La Cenerentola“ – 11. Juli 2026
Während der diesjährigen Opernfestspiele kam endlich wieder einmal eine opera buffa des großen Mastro des anfänglichen Belcanto Gioacchino Rossini zur Aufführung.
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„Of One Blood“ – 29. Juni 2026
Diese Oper von Brett Dean, die sich handlungsgemäß genau nach der Historie des Geschehnisses des 16. Jahrhunderts richtet, in welchem Elizabeth I. von England ihre Cousine Mary Stuart, Königin von Schottland hinrichten ließ (Libretto von Heather Betts nach Texten von Mary Stuart, Elisabeth Tudor und anderen Quellen aus dem 16. Jahrhundert- wegen der verwandtschaftlichen Verhältnisse dürfte sich wohl der Titel der Oper ergeben) kam während der Opernfestspiele 2026 an der Bayerischen Staatsoper (Premiere war schon am 10. Mai 2026) zur Aufführung.
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„Die Entführung aus dem Serail“ – 31. Mai 2026
Der vielleicht wichtigste Merksatz im Theater, Kino, Literatur ist „Langweile niemals dein Publikum“. Das hat die Inszenierung von Martin DUNCAN ganz offenbar nicht beherzigt.
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„Norma“ – 29. Mai 2026
Diese stimmige Inszenierung – Premiere war schon am 21.Januar 2006 – hält sich glücklicherweise immer noch an der Bayerischen Staatsoper. Denn diese hatte einstmals kein Geringerer als Jürgen ROSE übernommen, der auch Bühnenbild, Kostüme nebst Lichtkonzept innehatte.
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„Il Trovatore“ – 3.Mai 2026
Über diese merkwürdige Inszenierung dieses unvergleichlich melodischen Werks des großen Giuseppe Verdi mit dem Libretto von Salvatore Cammerano ist seit der Premiere am 27. Juni 2013 schon viel Negatives geschrieben worden.
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„Rigoletto“ – 11. März 2026
Dieses lang vermißte Melodramma mit dem Libretto von Francesco Maria Piave mit der berauschenden Musik Giuseppe Verdis fand endlich wieder Platz im Spielplan der Bayerischen Staatsoper.
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„Faust“ – 16. Februar 2026
Das unter dem Namen „Margarethe“ an deutschen Opernhäusern in der Vergangenheit aufgeführte Werk des französischen Komponisten Charles Gounod, dessen Komposition zur sog. Opéra-lyrique zählt, fand endliche seine Würdigung nach langer Zeit an der Bayerischen Staatsoper.
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„Die verkaufte Braut“ – 7. Februar 2026
Von Anfang an fühlte man sich in dieser Inszenierung von David BÖSCH wohl. Der Regisseur arbeitete das Mileu eines tschechischen Dorfs bestens aus, passend zur einfühlsamen Musik von Friedrich Smetana, der jetzt den tschechischen Vornamen Bedřich führt.
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