„Oper für alle“, Bayerische Staatsoper in Ansbach – 17. September 2021

Zur Eröffnung der neuen Spielzeit 2021/2022 unter der neuen Intendanz von Serge Dorny zog die Bayerische Staatsoper dieses Mal nach Ansbach um, um dort bei freiem Eintritt aller Besucher auf dem dortigen Karlsplatz ein Meisterkonzert mit hervorragenden Solisten und dem Dirigat des neuen GMD Vladimir JUROWSKI zu präsentieren.
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„Der fliegende Holländer“ – 7. Juli 2021

Im Rahmen der Münchener Operfestspiele gab es wieder eine Oper von Richard Wagner in einer wohlbekannten sehbaren Inszenierung von Peter KONWITSCHNY, der die Handlung in die Jetztzeit legte, die Spinnerinnen traten in einem modernen Fitness-Studio auf, und Senta erlöste den Holländer durch einen Suizid mittels einer Bombe. Bühne und Kostüme gestaltete zeitgemäß Johannes LEIACKER.
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„Die Walküre“, 1. Akt – 13. Mai 2021

Nun darf Gott sei Dank wieder gespielt und gesungen werden mit Publikum, eine endlich geglückte Entscheidung unserer Politik. Und zur Beendigung dieser monatelangen Theaterschließung wählte die Bayerische Staatsoper den 1. Abend der Tetralogie des Rings, nämlich den 1. Akt der „Walküre“ mit einer Starbesetzung konzertant.
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„Il segreto di Susanna“, Montagsstücke – 26. April 2021 (Stream)

Im Rahmen der montäglichen virtuell dem Publikum gebotenen kostenlosen Montagsstücke konnte die Bayerische Staatsoper ein selten gespieltes kleines Opernwerk eines Komponisten der Spätromantik, nämlich Ermanno Wolf-Ferrari anbieten, dessen Uraufführung ohnehin in München am 4. Dezember 1909 stattfand. Der Komponist schuf hier ein musikalisch hochkarätiges kleines Opernwerk mit fast lieblicher und doch mit vielen dramatischen Stellen beinhaltender Musik, vor allen Dingen arbeitete er für die Sänger gerade bei den dramatischen Stellen sehr viel gesangliche Spitzfindigkeiten hinein, wo sich Sopran und Bariton voll ausleben konnten.
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„Montagsstück für Kinder: Töröööö“ – 5. April 2021 (Stream)

Der Osterhase der Bayerischen Staatsoper brachte den künftigen Opernbesuchern ein besonderes Osterei, nämlich entführte er sie, und dazu gehören auch die gespannt mit ihnen am Bildschirm sitzenden Erwachsenen, in den Tierpark Hellabrunn, der ja auch wegen der Pandemie unverständlicherweise für Besucher geschlossen gehalten werden muß. Deshalb war diese Idee besonders geglückt, Kindern und Erwachsenen dorthin einen Osterbesuch wenigstens virtuell gestatten zu können, und diesen Besuch mit Kinderliedern und dazu passenden Gedichten von Johann von Goethe, Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz und anderen zu untermalen.
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„Il Signor Bruschino“ – 22. März 2021 (Stream)

Im Wege ihrer Stream-Serie „Montagsstücke“ erlebte man an der Bayerischen Staatsoper ein Wagnis des Regisseurs Marus H. ROSENMÜLLER, der die einaktige Opera comique von Gioachino Rossini als Verschmelzung Oper mit Film auf die Bühne des Nationaltheater brachte. Der reizende Einakter mit dem Untertitel „ossia Il figlio per azzardo“ wurde aus diesem Grund in schwarz/weiß gezeigt und der während der kleinen Ouvertüre auch mit Untertiteln, die Handlung vorausschickend, Stummfilmcharakter zeigte, ein Experiment, das gelungen war und weder bei Musik und Gesang störend wirkte.
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„Der Rosenkavalier“ – 21. März 2021 (Stream/TV)

In alle Welt hinausgesandt, ob im Internet, Fernsehen oder Funk, die Bayerische Staatsoper war hier sehr aktiv und machte – wenn schon wegen Corona nicht im Haus – so doch in allen möglichen Medien ihre Neuinszenierung publik, um den Opernfreunden in aller Welt Richard Straussens Meisterwerk seh- und hörbar zu machen.
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„Schön ist die Welt“ – 18. Januar 2021 (Stream)

Dieses Mal wagte sich die Bayerische Staatsoper an Franz Lehars musikalisches Meisterwerk „Schön ist die Welt“, also eine Operette, die man außer der „Fledermaus“ an Sylvester oder zu Karnevalszeiten dort kaum zu hören bekommt, geschweige denn zu sehen. Franz Lehar, der in diesem Stück auch wieder mal seinen Lieblingstenor Richard Tauber in wundervollen Tenorarien verewigte, schrieb hier eine seiner anspruchsvollsten Partituren. Leider konnte sich aber das 1930 uraufgeführte Werk (es sangen die Uraufführung Richard Tauber und die unvergessene Gitta Alpár) wenig auf den Bühnen durchsetzen, obwohl die Melodien darin eigentlich unvergeßliche Ohrwürmer sind.
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„Montagsstück 4: Come ti piace“ – 23. November 2020 (Stream)

Unter dem Motto „Come ti piace“ (Wie es Dir gefällt) lud in der Reihe der Montagsstücke die Bayerische Staatsoper das Opernstudio desselben ein, in der sogenannten „staden Zeit“ des Corona-Ausbruchs wieder ihr großes Können mit seinen Mitgliedern zu zeigen. Man wählte dazu Ausschnitte aus Mozarts „La clemenza di Tito“, Charles Gounods „Faust“, Donizettis „Don Pasquale“ und beendete den Abend mit der „Fledermaus“ von Johann Strauß. Ein ausgewogenes Gesangs- und darstellerisches Programm, das von den jungen und bereits ausgebildeten Sängern, die sich den letzten stimmlichen Schliff als Mitglieder des Opernstudios erarbeiten, und die auch in abendlichen Opernaufführungen bereits auf der Bühne stehen, bestens bewältigt wurde.
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