„Madama Butterfly“ – 10. Oktober 2021

Diese dreißig Jahre alte Produktion hat einen besonderen Platz in unseren Herzen, es war die erste Vorstellung, die AHS und ich gemeinsam besucht haben; der Rest ist Geschichte. Die Inszenierung von Eike GRAMSS in der Ausstattung von Peter SYKORA ist gut gealtert und funktioniert noch immer. Es ist ja durchaus erfreulich, eine Inszenierung zu sehen, die einfach die Geschichte in ansprechender Ausstattung erzählt.
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“Jewgeni Onegin” – 10. Oktober 2021

Diese Produktion gehört zu den wenigen im Hamburger Repertoire, an denen mein Herz noch hängt. Ja, die Umbaupausen dauern eine gefühlte Ewigkeit, aber das Ambiente paßt zum Stück, es gibt immer wieder schöne Bilder, und mit einer Besetzung, die die Bühne mit Leben zu füllen vermag, wird ein einfach schöner Opernabend daraus.
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„Cosi fan tutte“ – 9. Oktober 2021

Es ist unklar, was die meisten Kritiker eigentlich an der Neuproduktion von Vincent HUGUET auszusetzen haben. Ja, sie erfindet das Stück nicht neu, aber sie läßt das Stück stattfinden. Ein paar Hippies sind jetzt nicht der Rede wert, um die Produktion albern oder überzogen zu finden. Vielleicht bin ich auch nur von der aktuellen Hamburger Produktion zu geschädigt, aber nach meiner Meinung war es eine sehr gute Regie mit exzellenten Einfällen und einer Personenführung auf den Punkt genau, niemals gegen die Musik.
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„Oper für alle“, Bayerische Staatsoper in Ansbach – 17. September 2021

Zur Eröffnung der neuen Spielzeit 2021/2022 unter der neuen Intendanz von Serge Dorny zog die Bayerische Staatsoper dieses Mal nach Ansbach um, um dort bei freiem Eintritt aller Besucher auf dem dortigen Karlsplatz ein Meisterkonzert mit hervorragenden Solisten und dem Dirigat des neuen GMD Vladimir JUROWSKI zu präsentieren.
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„La Traviata“ – 2021 (TV)

Hier handelt es sich um eine Fernsehübertragung aus der Arena di Verona, die an verschiedenen Abenden in 3Sat bzw. sogar ZDF ihren Platz gefunden hat, eine Seltenheit, daß man Opern generell im Fernsehen sehen und hören kann. Diese Inszenierung nach den Regie- und Bühnenbildideen des verstorbenen Franco ZEFFIRELLI – vermutlich ihm zu Ehren wieder aufgenommen – enthielt das Flair, das man sich in diesen immer wieder unvergeßlichen Opernaufführungen der Arena di Verona wünscht und vorstellt, ein Genuß italienischer Oper, die immer wieder die Opernbesucher aus aller Welt in die Arena lockt und wo man sich als Opernfreund wohlfühlt.
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„Mozart muß sterben“ – 30. Juli 2021

Da dem Programmheft zu entnehmen ist, daß die musikalische Betreuung dieses bis dato nicht bekannten Stücks von einem Nachdirigenten übernommen wird, ist wohl anzunehmen, daß es bei der einmaligen Aufführung vom 30. Juli nicht verbleiben wird und kann, da das Staatstheater am Gärtnerplatz diese Premiere als letzte Aufführung in dieser Spielzeit seinem Publikum präsentierte.
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