„Don Giovanni“ – 26. Mai 2024

Die Staatsoper Unter den Linden hatte zum Internationalen Frauentag die hübsche Idee, Karten, die an diesem und den beiden Folgetagen gekauft wurden, mit dem Betrag des Gender Pay Gap zu rabattieren. Die Gelegenheit habe ich genutzt, um mich gleich nach dem Kauf zu fragen, ob „Don Giovanni“ wirklich das richtige Stück dafür ist.
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„La Gioconda“ – 18. Februar 2024

Das war es jetzt also mit der fünfzig Jahre alten Inszenierung von Filippo SANJUST (Regie und Kostüme) mit den prächtigen Bühnenbildern der Entstehungszeit, die tatsächlich Venedig zeigen. Die Inszenierung wird mit dieser Serie eingemottet, die Kulissen sind zu aufwendig zu lagern – und offenbar auch zu aufwendig aufzubauen, denn die Pausen summierten sich auf die gleiche Dauer wie die einzelnen Akte.
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Silvesterkonzerte – 31. Dezember 2021/1./2. Januar 2022 (TV)

Rückblick auf die Silvesterkonzerte im Fernsehen für Daheimgebliebene

Ja, das Fernsehen hat uns Klassikfans in verschiedenen Kanälen mit teils unterschiedlichen musikalischen Darbietungen der Klassik o.ä. zu Silvester und Neujahr versorgt, so daß wegen der Kontakteinschränkungen ein zwangsläufig zu Hause bleiben nicht schwer viel.
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„Madama Butterfly“ – 10. Oktober 2021

Diese dreißig Jahre alte Produktion hat einen besonderen Platz in unseren Herzen, es war die erste Vorstellung, die AHS und ich gemeinsam besucht haben; der Rest ist Geschichte. Die Inszenierung von Eike GRAMSS in der Ausstattung von Peter SYKORA ist gut gealtert und funktioniert noch immer. Es ist ja durchaus erfreulich, eine Inszenierung zu sehen, die einfach die Geschichte in ansprechender Ausstattung erzählt.
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„Cosi fan tutte“ – 9. Oktober 2021

Es ist unklar, was die meisten Kritiker eigentlich an der Neuproduktion von Vincent HUGUET auszusetzen haben. Ja, sie erfindet das Stück nicht neu, aber sie läßt das Stück stattfinden. Ein paar Hippies sind jetzt nicht der Rede wert, um die Produktion albern oder überzogen zu finden. Vielleicht bin ich auch nur von der aktuellen Hamburger Produktion zu geschädigt, aber nach meiner Meinung war es eine sehr gute Regie mit exzellenten Einfällen und einer Personenführung auf den Punkt genau, niemals gegen die Musik.
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„Die Perlen der Cleopatra“ – 3. Dezember 2016 (Stream)

Manchmal verbringt man den Abend dann doch anders, als man denkt. Eigentlich war die Planung, sich im Streaming die „Cosi fan tutte“-Produktion der Hamburgischen Staatsoper anzusehen, bei welcher wir live in der Pause geflüchtet waren. Wir hielten es ob der einfach nur in ihrer bunten stilisierten Nichtigkeit verharrenden Regie von Herbert Fritsch aber nur bis zum Schluß des Anfangsterzetts aus.
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„Eugen Onegin“ – Komische Oper (Stream)

Hier – in dieser gut durchdachten Inszenierung von Intendant Barrie KOSKY des von Piotr Ilyich Tschaikovsky mit hoher Musikalität komponierten Werks nach der literarischen Vorlage von Alexander Puschkin, Libretto Konstantin Schilowski mit dem Komponisten, kam das Publikum voll auf seine Kosten, vor allem zeigte das Bühnenbild von Rebecca RINGST gut durchdacht das russische Landleben mit Wiese und Wald schon im 1. Akt auf (sehr gute Idee, den Erntedank mit Marmelade-Einkochen – Duett Larina/Filippyevna -beginnen zu lassen, sogar den Schicksals-Brief der Tatyana in einem Marmelade-Glas an Onegin zu senden), das sich dann bis zum Schluß der Oper als Einheitsbühnenbild hinzog.
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„Der Rosenkavalier“ – Fernsehaufzeichnung vom Februar 2020

Mit Sendungen des Fernsehens – bei dieser Aufführung war es 3Sat – wird man doch ein wenig für den Ausfall mit Opernbesuchen durch die Corona-Zeit ein wenig entschädigt, denn hier kann man zu Hause manche Aufführung von der Sicht her besser genießen, als oft in einem Opernhaus mit einem mühsam noch ergatterten schlechten Sichtplatz. So bescherte uns 3sat eine grandiose Aufführung des „Rosenkavaliers“ von Richard Strauss mit dem Libretto von Hugo von Hoffmannsthal.
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„Falstaff“ – 2. Februar 2020

Die Grundidee der „Falstaff“-Inszenierung von Mario MARTONE ist eigentlich gar nicht so schlecht. Falstaff als übrig gebliebener Alt-68er, Bewohner eines besetzten Hauses, das Bürgertum, das auf ihn herabblickt, aber in Wahrheit doch schon gerne so frei leben würde. Das mangelnde Schuldbewußtsein, zwei Frauen ins Bett bekommen zu wollen, und zwischendurch auch noch ein Schäferstündchen mit Mrs. Quickley einzuschieben, verankert im alten „Wer zweimal mit derselben pennt…“.
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