Festspielliederabend Krassimira Stoyanova – 17. Juli 2018

Mit einem erlesenen Liedprogramm wartete die weltberühmte Sopranistin Krassimira STOYANOVA mit ihrem Pianisten Jendrik SPRINGER auf, der die Künstlerin äußerst einfühlsam begleitete, und der die vielen dramatischen Stellen der vorgetragenen Lieder durch sein gekonntes Spiel sehr gut herausarbeiten konnte.
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„Luisa Miller“ – 24. September 2017

Im Rahmen eines Sonntagskonzerts stellte sich der neue Chefdirigent des Münchner Runfunkorchesters Ivan REPRUŠIĆ dem Münchener Opernpublikum vor. Er wählte sich Giuseppe Verdis Frühwerk „Luisa Miller“ aus, das Friedrich Schillers Tragödie „Kabale und Liebe“ zum Inhalt hat, und das er in konzertanter Form mit hervorragenden Solisten auf die Bühne des Münchner Prinzregententheaters brachte.
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Festspielliederabend Pavol Breslik – 29. Juli 2017

Für seinen leider nicht ausverkauften Festspielliederabend erwählte sich Pavol BRESLIK zunächst den Liederzyklus von Antonin Dvorak „Zypressen“, der aus achtzehn Liedern besteht und die er in der Originalsprache vortrug. Herr Breslik ist allerdings Slovake und beherrscht wohl die tschechische Sprache des Nachbarlandes, deshalb erklang diese Liedfolge auch im Originaltext. Stimmlich bestens disponiert gestaltete er diesen Zyklus mit viel Einsatz im Vortrag. Die deutsche Übersetzung jedes der achtzehn Lieder konnte man im Programmheft mitlesen, genauso wie die Übersetzung der vier Lieder von Franz Liszt nach der Pause (Text Victor Hugo) und der Lieder des wohl slovakischen Komponisten Mikulas Schneider-Trnavsky, in Deutschland wenig bekannt.
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„Lakmé“ (konzertant) – 14. Mai 2017

An diesen Abend wird sich das Münchener Opernpublikum noch lange erinnern, der an perfekter Sänger- und Orchesterleistung kaum zu übertreffen war, und am Ende und schon zur Pause das Publikum zu stürmischen Beifallsbekundungen hinriß. Schon allein die Aufführungsseltenheit des meisterhaft komponierten Werks – eine Musik voller Melodik und Dramatik – lockte die Münchener Operngeher ins Prinzregententheater, um endlich einmal in den Genuß des Werks zu kommen, für das sich die Opernhäuser dringlichst mehr interessieren sollten.
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Festspiel-Liederabend René Pape – 28. Juli 2016

Mit einem außergewöhnlichen Programm, das meist auf sakrale besinnliche Liedkompositionen abgestimmt war, stellte sich der große Bassist der Weltopernbühnen seinem Münchener Publikum als Liedsänger vor, und zeigte hier wiederum einen außergewöhnlich starken Ausdruck in all seinen Liedvorträgen, die meist in der Originalsprache von ihm gesungen wurden. Nicht nur auf der Opernbühne ist er demnach voll zu Hause.
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„Polnische Hochzeit“ – 22. November 2015

Im Programm der Münchener Sonntagskonzerte stehen in dieser Saison meist Werke in Oper und Operette, die selten auf den einschlägigen Bühnen (leider) zu finden sind. Hier konnte man wenigstens in konzertanter Form die „Polnische Hochzeit“, eine Operette des jüdischen Komponisten Joseph Beer zu dessen Todestag am 23. November 1987 erleben, dessen Urauffühung 1937 wegen der Judenverfolgung in Österreich und Deutschland am Stadttheater Zürich stattfand, zumal auch die Librettisten des Werks Fritz Löhner-Breda und Alfred Grünwald ebenfalls verfolgt wurden.
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