„Il Barbiere di Siviglia“ – 19. Mai 2026

Als ich den Spielplan der diesjährigen Spielzeit in der Hand hielt, hatte ich einen kleinen Schock, als ich sah, dass es einen neuen „Barbiere“ gibt. Zwar war die alte Produktion von 1976 schon angestaubt, aber immer wieder für einen Schmunzler gut – und ein bißchen Museales darf sich eine Oper auch leisten.
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„Maria Stuarda“ – 22. März 2025

Das ist jetzt die dritte „Maria Stuarda“-Produktion, in der ich seit 2018 gewesen bin, und die dritte die aus unterschiedlichen Gründen ärgerlich ist. War es in Düsseldorf 2018 der absurd-falsche historische Ansatz, und beim Allee-Theater 2024 das bewußte Lächerlichmachen der beiden Königinnen, hatte die neue Produktion an der Staatsoper vor allem ärgerliche Langeweile zu bieten.
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„Il Trovatore“ – 20. März 2024

Jedes Mal, wenn irgendwo eine Neuproduktion von „Il Trovatore“ ansteht, äußert sich der jeweilige Regisseur irgendwo, wie schwer dieses Stück eigentlich zu inszenieren ist. Nach meinem Gefühl hat allerdings auch seit Jahrzehnten fast niemand versucht, tatsächlich die oder wenigstens irgendeine stringente Geschichte zu erzählen. Welche Geschichte Immo KARAMAN erzählen will, bleibt ebenso unklar.
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„La Cenerentola“- 3. März 2024

Diese Rossini-Produktion der Herren DOUCET und BARBE gehört nach wie vor zu den Highlights des Hamburger Repertoires. Es ist ein Riesenvergnügen, sie sich anzuschauen, ein viel größeres Vergnügen, Leute neben sich zu haben, die die Produktion nicht kennen und gar nicht mehr aufhören können zu lachen, und nicht zu toppen ist der offensichtliche Spaß den Sänger, Chor und Statisten auf der Bühne haben. Kaum zu glauben, dass die Premiere vor weit mehr als zehn Jahren war.
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