Mann, war das langweilig! Oder auch, wenn Don Ottavio und Donna Anna nicht so gut gewesen wären, könnte man diesen Abend getrost vollkommen vergessen.
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Kategorie: Hamburg (Staatsoper)
„Macbeth“ – 16. September 2026
Die Hamburgische Staatsoper startet mit Verdis „Macbeth“ neu inszeniert vom hauseigenen Intendanten und mit einer durchaus mutigen Besetzung der Titelpartie in die Spielzeit, was überraschend gut aufgeht.
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„Luisa Miller“ – 5. Juni 2026
Ein frühe Verdi-Oper – Musik voller Verve und cabalettenstrotzend hält Vieles aus. Selbst die merkwürdigsten Deutungsversuche und/oder sinnbefreiteste Chorregie können nicht an der Oberfläche kratzen, so man denn eine über weite Strecke gute Sängerriege auf der Bühne stehen hat.
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„Il Barbiere di Siviglia“ – 19. Mai 2026
Als ich den Spielplan der diesjährigen Spielzeit in der Hand hielt, hatte ich einen kleinen Schock, als ich sah, dass es einen neuen „Barbiere“ gibt. Zwar war die alte Produktion von 1976 schon angestaubt, aber immer wieder für einen Schmunzler gut – und ein bißchen Museales darf sich eine Oper auch leisten.
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„Der Freischütz“ – 23. April 2026
Wie sinnbefreit, um nicht zu sagen blöd, kann eine Inszenierung eigentlich sein? Die aktuelle Hamburger „Freischütz“-Produktion: Ja. Trotzdem gibt es Gründe, sich hineinzuwagen.
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Garderoben-Bingo
Es ist jedesmal so spannend, wenn man die Hamburgische Staatsoper betritt. Man darf an jedem Abend raten, wenn man kommt, wo man heute seine Jacke abgeben kann.
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„Ruslan und Ljudmila“ – 12. November 2025
Wenn man in der Pause googelt, ob es eventuell eine DVD einer anderen Produktion der gezeigten Oper gibt, ist das kein gutes Zeichen, und als gelungenen Wurf kann man Hamburgs neuste Operninszenierung in der Tat nicht bezeichnen.
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„Pique Dame“ – 10. Mai 2025
E sogno? O realtà? – wer es an diesem Samstagabend trotz Hafengeburtstag, diversen Baustellen und dem HSV-Kampf um den Aufstieg in die Hamburgische Staatsoper geschafft hatte, wurde mit einem Abend voller Opernmagie belohnt.
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„Maria Stuarda“ – 22. März 2025
Das ist jetzt die dritte „Maria Stuarda“-Produktion, in der ich seit 2018 gewesen bin, und die dritte die aus unterschiedlichen Gründen ärgerlich ist. War es in Düsseldorf 2018 der absurd-falsche historische Ansatz, und beim Allee-Theater 2024 das bewußte Lächerlichmachen der beiden Königinnen, hatte die neue Produktion an der Staatsoper vor allem ärgerliche Langeweile zu bieten.
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„Don Giovanni“ – 25. Oktober 2024
Es gibt Opernproduktionen, die sind weder interessant noch verständlich oder spannend, so wie diese Version von dem, was man landläufig unter „Don Giovanni“ kennt. Es braucht also Künstler auf der Bühne, die dies dann zu dem machen, was es eigentlich sein soll: Mozarts „Don Giovanni“.
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