Arienabend des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper – 16. November 2019

Mit Ausschnitten und Szenen aus Wolfgang Amadeus Mozarts „Don Giovanni“, Gaetano Donizettis „La fille du régiment“, Friedrich von Flotows „Martha“ und Gioacchino Rossinis „Il viaggio a Reims“ hatte man Gelegenheit, das gesamte derzeitige Ensemble des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper kennen zu lernen. Bestens geschulte Stimmen, die man teilweise schon in teils kleineren, aber auch größeren Partien auf der Bühne der Bayerischen Staatsoper findet, zumal es sich hier auch um Künstler handelt, die in ihren jungen Jahren bereits Bühnenerfahrung sammeln konnten.
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„Mavra“/„Iolanta“ – 15. April 2019

Die beiden Kompositionen – „Iolanta“ von Peter I. Tschaikowsky und „Mavra“ von Igor Strawinsky – zusammen in einem Stück auf die Bühne zu bringen, war eine gelungene Inszenierungsidee von Axel HANISCH, da nicht nur Strawinsky seinen Kollegen Tschaikowsky sehr verehrte, sondern sich die Musik der beiden so vereinen läßt, so daß man zweifelsfrei die musikalischen Kompositionen unverwechselbar gut erkennen konnte, so daß man dieses Wagnis mit gutem Gewissen als gelungen bezeichnen kann.
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„Don Giovanni“ – 4. Juli 2017

Herbert FÖTTINGER, künstlerischer Leiter des Theaters an der Josefstadt in Wien, inszenierte durchdacht Mozarts Meisterwerk und hielt sich im Großen und Ganzen an das Libretto von Lorenzo Da Ponte. Er – der österreichische Kammerschauspieler, also Schauspielregisseur– zeigte in dieser seiner Operninszenierung sehr gute Regie-Ideen, so war von Anfang an dem Publikum klar, daß Donna Anna (eine sängerische Glanzleistung von Jennifer O’LOUGHLIN) Don Giovanni verfallen war, obwohl mit Don Ottavio verlobt (eine sehr gute lyrische Tenorstimme von Lucian KRAZNEC – ein Gewinn für das Ensemble des Staatstheaters am Gärtnerplatz).
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„Die Entführung aus dem Serail – 11. April 2017

Mit dieser Wiederaufnahme dieses Singspiels stellte das Staatstheater am Gärtnerplatz einige neue Ensemble-Mitglieder vor und wählte auch dafür den passenden Aufführungsort, nämlich das weltberühmte Rokoko-Theater, von Francois Cuvillié gestaltet, das für diese frühen Mozart-Kompositionen den richtige Aufführungsort darstellt, spielt das Singspiel doch in der Zeit des Rokoko, die auch für Regie (Stephanie MOHR), Bühnenbild (Miriam BUSCH) und teilweise bei den Kostümen (Alfred MAYERHOFER) federführend war.
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„La Cenerentola“ – 4. November 2015

Da das Staatstheater am Gärtnerplatz als Münchener Actien-Volkstheater justament am 4. November 1865 seine erste Aufführung in Anwesenheit von König Ludwig II startete, ließ es sich Brigitte FASSBAENDER, der die Inszenierung zum 150. Geburtstag des Theaters dieser wohl meist gespielten Oper (neben dem „Barbiere di Siviglia“) von Gioachino Rossini oblag, nicht nehmen, den bayerischen Märchenkönig in das Handlungsgeschehen einzubauen, indem sie die Figur des Dieners Dandini in das Königskostüm steckte (er erscheint ja ohnehin als verkleideter Märchenprinz, um um die Braut seines Herrn zu werben) und ließ ihn aus Neuschwanstein im verfallenen Gutshaus nach einer Braut für seinen Herrn Ausschau halten.
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Liederabend Anne Schwanewilms – 19. Juli 2015

Nach einer brillanten Aufführung von Richard Wagners „Meistersinger von Nürnberg“ in Erl war dieser Liederabend der Sopranistin Anne SCHWANEWILMS unter der außergewöhnlich einfühlsamen Liedbegleitung des Pianisten Malcolm MARTINEAU eine glückliche Ergänzung, da man im Programm der Sopranistin nicht nur die fünf Wesendonck-Lieder von Richard Wagner fand, die sie gleich um vorweg zu sagen, einfühlsam und in stimmlicher gesteigerter Perfektion interpretierte, sondern auch damalige Zeitgenossen von Richard Wagner wie Franz Liszt und Robert Schumann in ihr Liedprogramm aufnahm.
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