Eine andere Formulierung als „schlichtweg sensationell“ fällt uns für diese Produktion einfach nicht ein. Dies war definitiv die beste neue Produktion, die wir in dieser Saison, nein, eigentlich seit mehreren Saisons gesehen haben, und dies schließt größere, namhaftere Häuser mit ein.
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Schlagwort: Autor: AHS
Interview mit Iulia Maria Dan
„Es ist schon ein bißchen anstrengend, aber ich habe Energie dafür und liebe es.“
Neue Intendanz – neues Spiel. Jeder Wechsel bringt auch neue Ensemblemitglieder ans Haus. In Hamburg hat man diesmal Glück gehabt, denn nicht nur, daß viele Leute aus dem bereits bestehenden Ensemble blieben, auch unter den neuen Ensemblemitgliedern findet sich so mancher Glücksgriff.
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„Attila“ – 21. Mai 2016
So man gekommen war, um eine Verdi-Oper zu hören und ausreichend Aufmerksamkeit für die Musik aufbrachte, erkannte man recht schnell, daß dies der Abend von Ryusuke NUMAJIRI war. An der Spitze des bestens disponierten ORCHESTERs bewies der Lübecker GMD wahre künstlerische Meisterschaft.
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„Jewgeni Onegin“ – 10. April 2016
Wer das nicht gesehen hat, hat etwas verpaßt. Die Hamburgische Staatsoper präsentierte eine gelungene Tschaikowski-Serie und zeigt, welche großartigen Talente in Ensemble und Opernstudio stecken.
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„La Bohème“ – 24. Januar 2016
Graues Wetter draußen, italienisches Operndrama in all seiner Pracht drinnen. Das Lübecker Theater zeigte noch einmal die „La Bohème“-Produktion der vorherigen Spielzeit.
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„Die Fledermaus“ – 5. Januar 2016
In der Zeit um den Jahreswechsel gibt man landauf landab Johann Strauß‘ Verwirrspiel um Liebe, Eifersucht, Gefängnis und einen (eher unkomischen) Streich unter Freunden. Wenn gut dirigiert, überzeugt die Musik mit ihrer Spritzigkeit, und in den Silvesternachwehen machen sich viele vermutlich ohnehin keine Gedanken um die Handlung.
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„Die tote Stadt“ – 28. November 2015
Das Programm für die neue Spielzeit ist immer ein bißchen aufregend, zumal wenn eine neue Intendanz einem Haus seinen Stempel aufdrücken will. Wer bleibt? Wer geht? Auf welche Art von Musik wird zukünftig Wert gelegt? etc. Der erste Spielplan der neuen Hamburger Leitung las sich ganz okay und enthielt eine echte Überraschung.
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„Hoffmanns Erzählungen“ – 13. November 2015
Es hätte ein perfekter Abend werden können. Das PHILHARMONISCHE ORCHESTER ließ Offenbachs Musik unglaublich poetisch und seelenvoll klingen. GMD Ryusuke NUMAJIRI hat hier eine feingliedrige Interpretation erarbeitet, die nichts an Gespür für Tempi und Lautstärke missen ließ. Ganz großes Kino für die Ohren.
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„L’elisir d’amore“ – 22. Mai 2015 (Premiere)
Es gibt kein Schaf.
Natürlich ist ein Stoffschaf keine zwingende Voraussetzung für eine „Liebestrank“-Vorstellung, aber dank Jean-Pierre Ponnelles genialem Notbehelf in Hamburg ist es ohne irgendwie nur ein halber Liebestrank. Der Vollständigkeit halber muß allerdings erwähnt werden, daß es in Cordula DÄUPERs Inszenierung zumindest eine Puppe und einen Teddy gibt.
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„La Traviata“ – 6. Mai 2015
Wieviel „Traviata“ kann man verkraften? Das ist sicherlich eine Frage, die man sich im Alltag nicht immer zwingend stellt, aber dank einer nicht sonderlich gut gelungen Planung wissen wir nun, daß drei Vorstellungen an zwei Häusern innerhalb von sechs Tagen noch keinerlei Schäden verursachen…
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