Alle Arten von Mut – Interview mit Norbert Ernst

In der Opernwelt ist es wie überall in der Gesellschaft, Leute, die meinen, etwas zu sagen zu haben, trifft man allerorten. Menschen, die wirklich etwas zu sagen haben, sind in diesem Stimmengewirr weniger häufig anzutreffen, und so freut man sich, wenn sich der eine oder andere – wie nun der österreichische Tenor Norbert Ernst – Zeit für unsere Fragen nimmt.
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„Die Fledermaus“ – 7. April 2022

In Kooperation mit dem Teatro Maggio Musicale Fiorentino in Florenz inszenierte der Intendant des Staatstheaters am Gärtnerplatz München Josef E. KÖPPLINGER ein dort lang vermißtes Werk von Johann Strauss, nämlich die vom Publikum so geliebte „Fledermaus“, die zündende Melodien und Ohrwürmer aufweist, und dessen Handlung ganz in den Verhältnissen in gehobenen Kreisen der Jahrhundertwende in Wien spielt, allerdings in dieser Inszenierung in der Zeit nach dem 1 Weltkrieg.
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„Dead Man Walking“ – 26. März 2022

Am zweiten Abend unseres „Erlösungswochenendes“ bewegten wir uns weg von der romantischen Oper zum zeitgenössischen Musiktheater. Die auf den Erinnerungen von Sister Helen Prejean, welche auch Vorlage für den Hollywood-Film waren, basierende Oper von Jack Heggie, nach einem Libretto von Terrence McNally muß nun niemandem Angst machen.
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„Aida“ – 17. März 2022 (arte)

Diese Aufführung von Verdis so beliebter Oper „Aida“, über deren Handlung man nichts mehr mitzuteilen braucht, und die eigentlich zur Eröffnung des Suez-Kanals in Auftrag gegeben wurde, die aber dann doch zwei Jahre später in Kairo am 24. Dezember 1871 aufgeführt wurde, wurde in der Semper-Oper unter der Regie von Katharina THALBACH dem Fernsehpublikum präsentiert, wobei festzustellen ist, daß Frau Thalbach ein Meisterwerk der Regie gelungen ist, zumal man auch die Übereinstimmung mit dem abendlichen Dirigenten Maestro Christian THIELEMANN hier extrem spürte. Regie und musikalische Interpretation gingen ineinander auf.
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„Lucia di Lammermoor“ – 16. März 2022

Coronabedingt müssen viele Sänger erkrankt ihre Auftritte an unserem Opernhaus absagen, so auch der zunächst für diese Produktionsreihe vorgesehene Tenor, aber es gelingt der auf Hochtouren tätigen Intendanz immer wieder, Bestinterpreten für die eine oder andere Partie zu finden, so auch an diesem Abend, als Juan Diego FLÓREZ als Edgardo gewonnen werden konnte.
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