Dieses Drama per musica des großen Georg Friedrich Händel sollte im Prinzregententheater München während der Opernfestspiele 2026 wieder eine Würdigung finden. Aber wie fiel diese Würdigung aus?
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Autor: admin
„Faust“ – 24. Juli 2026
Leider mußte Piotr Beczala diese Vorstellung krankheitsbedingt absagen, das war für viele eine enorme Enttäuschung, haben sie sich doch die Karten an diesem Abend gerade deshalb erworben, um diesen Weltklasse-Tenor in der Hauptpartie zu erleben. Es gab im übrigen noch eine weitere Umbesetzung der Partie der Marguarite, nämlich wurde für diese Partie Nicole CAR anstelle von Aylin Peréz kurzfristig engagiert.
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„Fidelio“ – 15. Juli 2026
Yoel GAMZOU, der Dirigent an diesem Abend, fühlte sich zu Beginn bei Ludwig van Beethoven nicht ganz wohl, ohne Empathie dirigierte er das ORCHESTER DER BAYERISCHEN STAATSOPER – man wählte für diese Inszenierung die Ouvertüre III- was ihm der sonst übliche Beifall des Publikums danach nur gemäßigt dankte. Er konnte sich erst gegen Ende der Oper steigern, aber der tolle Schlußbeifall für ihn des Publikums war trotzdem nicht ganz verständlich.
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„La Cenerentola“ – 11. Juli 2026
Während der diesjährigen Opernfestspiele kam endlich wieder einmal eine opera buffa des großen Mastro des anfänglichen Belcanto Gioacchino Rossini zur Aufführung.
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„Der Besuch der Alten Dame“ – 3. Juli 2026
Diesem den meisten Opernbesuchern kaum bekannte Werk von Gottfried von Eimem widmete sich mit außerordentlichem Einsatz in allen Bereichen einer Aufführungskunst das Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Hier stimmte einfach alles, eine großartige Orchesterleistung nebst einer handlungsgerechten Regie bis hin zur Chorleistung nebst Bühnenbild und Kostümen.
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„Of One Blood“ – 29. Juni 2026
Diese Oper von Brett Dean, die sich handlungsgemäß genau nach der Historie des Geschehnisses des 16. Jahrhunderts richtet, in welchem Elizabeth I. von England ihre Cousine Mary Stuart, Königin von Schottland hinrichten ließ (Libretto von Heather Betts nach Texten von Mary Stuart, Elisabeth Tudor und anderen Quellen aus dem 16. Jahrhundert- wegen der verwandtschaftlichen Verhältnisse dürfte sich wohl der Titel der Oper ergeben) kam während der Opernfestspiele 2026 an der Bayerischen Staatsoper (Premiere war schon am 10. Mai 2026) zur Aufführung.
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„Tosca“ – 20. Juni 2026
In den letzten 20+ Jahren konnte man sich in Lübeck drei verschiedene „Tosca“-Produktionen zu Gemüte führen – die aktuelle ist szenisch immerhin besser als ihre Vorgängerin.
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„Luisa Miller“ – 5. Juni 2026
Ein frühe Verdi-Oper – Musik voller Verve und cabalettenstrotzend hält Vieles aus. Selbst die merkwürdigsten Deutungsversuche und/oder sinnbefreiteste Chorregie können nicht an der Oberfläche kratzen, so man denn eine über weite Strecke gute Sängerriege auf der Bühne stehen hat.
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„Der Graf von Monte Cristo“ – 2. Juni 2026
Drei Dinge muß ich zu der Musical-Version von Frank Wildhorn und Jack Murphy vorwegschicken: Für mich ist jede Adaption des Romans von Alexandre Dumas nicht ernstzunehmen, die Haydée ignoriert. Jede Adaption, welche die Beziehung zwischen Dantès und Mercedes in den Mittelpunkt stellt, geht an der Aussage des Romans vorbei. Und für ein gut zweistündiges Stück ist die umfassende Rache, die Dantès an seinen Feinden nimmt, zu komplex.
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„Die Entführung aus dem Serail“ – 31. Mai 2026
Der vielleicht wichtigste Merksatz im Theater, Kino, Literatur ist „Langweile niemals dein Publikum“. Das hat die Inszenierung von Martin DUNCAN ganz offenbar nicht beherzigt.
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