Mit einem außergewöhnlichen Programm, das meist auf sakrale besinnliche Liedkompositionen abgestimmt war, stellte sich der große Bassist der Weltopernbühnen seinem Münchener Publikum als Liedsänger vor, und zeigte hier wiederum einen außergewöhnlich starken Ausdruck in all seinen Liedvorträgen, die meist in der Originalsprache von ihm gesungen wurden. Nicht nur auf der Opernbühne ist er demnach voll zu Hause.
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Autor: admin
Den Ton dribbeln – Interview mit Alexey Bogdanchikov
Was geschieht mit diesen talentierten, jungen Sängern, die man ein-, vielleicht zweimal während der Ausstrahlung von Gesangswettbewerben sieht? Meistens entdeckt man Videos auf YouTube oder eine Kritik in einem Opernmagazin, und manchmal erscheint ihr Name im Jahresprogramm des heimischen Opernhauses.
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Festspiel-Liederabend Waltraud Meier – 12. Juli 2016
Mit lang anhaltendem frenetischem Begrüßungsbeifall zollte das Operpublikum der großen Mezzosopranistin Waltraud MEIER Dank für ihr Einspringen für die erkrankte Diana Damrau.
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Interview mit Jerzy Wołosiuk
„Ich bin ein Perfektionist im Leben, also möchte ich alles auf dem höchsten Niveau machen.“
Szczecin (Stettin) liegt viel näher an Hamburg als München und Wien, nicht nur geographisch, sondern auch als alte Hafen- und Hansestadt. Und es ist nur einen Steinwurf von Berlin entfernt.
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„Du Welt meiner Träume“ (Operettengala) – 26. Juni 2016
Und wir tauchten alle ein in diese Traumwelt der Operette, die an diesem Spätnachmittag im Prinzregententheater München als Veranstaltung des Staatstheaters am Gärtnerplatz stattfand, herzerfrischend mit humoristischen Einlagen ausgestattet kamen die einzelnen Arien und Couplets zum Publikum, wobei man das jeweilige Uraufführungsjahr selbst von den Protagonisten in Form von Kalenderblättern auf eine Kalendertafel auf die Bühne bringen ließ.
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„L’elisir d’amore“ – 23. Juni 2016
Es gibt Produktionen, die sind wie ein gemütlicher Platz am warmen Ofen. Das ist beim aktuellen Wetter vielleicht nicht die beste Metapher, beschreibt aber recht gut das Gefühl, das Jean-Pierre PONNELLEs „L’elisir d’amore“-Inszenierung mir auch nach einer recht hohen Zahl von besuchten Abenden immer noch vermittelt.
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„Carmen“ – 18. Juni 2016
Die skurilen Inszenierungsideen mancher Regisseure haben nun leider auch auf Gut Immling ihren Einzug gehalten. Immling, sonst bekannt für seine durchdachten sehbaren Inszenierungen, die auf kleinstem Raum – einem ehemaligen Stallgebäude – in außergewöhnlicher Regiearbeit und musikalischer Bestleistung jahrelang präsentiert wurden.
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„Viktoria und ihr Husar“ – 16. Juni 2016
Mit dieser Inszenierungsauffassung gelang Intendant Josef E. KÖPPLINGER wieder einmal ein Highlight auf seiner „Wanderbühne“ (renovierungsbedingt), diesmal im Prinzregententheater München. Überhaupt bewältigt Intendant Köpplinger mit seinem Programm diese Renovierungsphase seines Hauses bestens, zumal er nicht einmal planungsgemäß am 4. November 2016 – da wären die 150 Jahre der Originaleröffnung zu feiern gewesen – wirklich das Staatstheater am Gärtnerplatz frisch renoviert eröffnen kann, da sich die Baumaßnahmen unerwartet immer wieder hinziehen. Haben wir hier wieder einmal einen Planungsfehler der Architekten?
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„The Turn of the Screw“ – 4. Juni 2016
Eine andere Formulierung als „schlichtweg sensationell“ fällt uns für diese Produktion einfach nicht ein. Dies war definitiv die beste neue Produktion, die wir in dieser Saison, nein, eigentlich seit mehreren Saisons gesehen haben, und dies schließt größere, namhaftere Häuser mit ein.
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„Die Meistersinger von Nürnberg“ – 4. Juni 2016
Mit dieser Inszenierung räumte der Regisseur David BÖSCH mit allem Verstaubten der mittelalterlichen Meistersinger-Tradition der Nürnberger Handwerker gründlich auf. Er verlegte die Handlung in die fünfziger Jahre, was Pettycoat bei Eva und Rockerkleidung des Ritters Stolzing mit Gitarre bewiesen (Kostümideen von Meentje NIELSEN), Hans Sachs, dessen mittelalterliches Wohnhaus im 2.Weltkrieg nachweislich zerstört wurde, lebt und arbeitet als Wanderschuster in einem dazu umgebauten Lieferwagen, Veit Pogner als vermögender Goldschmied und Juwelier fuhr in einem Riesenschlitten vor (Autos dürfen überhaupt bei den derzeitigen Inszenierungen nicht mehr fehlen).
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