„La Cenerentola“ – 9. März 2014

Einen solchen Rossini-Abend zu erleben, danach sehnt sich jeder Freund des großen Komponisten des 19. Jahrhunderts. Spezialisten für seine reichen anspruchsvollen Koloraturen für Sänger in seinen Kompositionen waren zudem an diesem Abend am Werk. Auch erwies sich der Dirigent des Abends Riccardo FRIZZA nach anfänglicher Zurückhaltung bei der Ouvertüre als ausgesprochener Könner für Rossini-Opern, leicht und anschmiegsam führte er das BAYERISCHE STAATSORCHESTER, besonders zu bemerken nicht nur bei der Gewitter-Musik.
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„Der Rosenkavalier“ – 5. März 2014

Es war der Abend des Kirill PETRENKO. Sein Dirigatstil ist beeindruckend, er vermag aus einem Orchester gefühlvoll und weich alles herauszuholen, man hört sogar alle Instrumente solistisch heraus, was gerade bei Richard Strauss wichtig erscheint. Auch seine Sängerführung könnte nicht eindrucksvoller sein, da er die Stimmen durch einen Abend trägt.
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„La forza del destino“ – 5. Januar 2014

Die drei Haupprotagonisten des Abends – Anja HARTEROS, Jonas KAUFMANN und Ludovic TÉZIER versetzen das Publikum in einen Stimmenrausch, selbst der Komponist Giuseppe Verdi hätte das voll unterschrieben, hätte er diese drei Weltsänger auf der Bühne erlebt. Man spielte ja die Mailänder Fassung von 1869, welche eine Handlung von reiner Liebe, irrtümlichem Mord, Flucht und Krieg und Seelenfriedenssuche in Klöstern erzählte, vor Ausländerfeindlichkeit schreckte man damals ebenso wenig zurück wie heute.
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