Diesem den meisten Opernbesuchern kaum bekannte Werk von Gottfried von Eimem widmete sich mit außerordentlichem Einsatz in allen Bereichen einer Aufführungskunst das Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Hier stimmte einfach alles, eine großartige Orchesterleistung nebst einer handlungsgerechten Regie bis hin zur Chorleistung nebst Bühnenbild und Kostümen.
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Kategorie: Rezensionen
„Of One Blood“ – 29. Juni 2026
Diese Oper von Brett Dean, die sich handlungsgemäß genau nach der Historie des Geschehnisses des 16. Jahrhunderts richtet, in welchem Elizabeth I. von England ihre Cousine Mary Stuart, Königin von Schottland hinrichten ließ (Libretto von Heather Betts nach Texten von Mary Stuart, Elisabeth Tudor und anderen Quellen aus dem 16. Jahrhundert- wegen der verwandtschaftlichen Verhältnisse dürfte sich wohl der Titel der Oper ergeben) kam während der Opernfestspiele 2026 an der Bayerischen Staatsoper (Premiere war schon am 10. Mai 2026) zur Aufführung.
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„Tosca“ – 20. Juni 2026
In den letzten 20+ Jahren konnte man sich in Lübeck drei verschiedene „Tosca“-Produktionen zu Gemüte führen – die aktuelle ist szenisch immerhin besser als ihre Vorgängerin.
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„Luisa Miller“ – 5. Juni 2026
Ein frühe Verdi-Oper – Musik voller Verve und cabalettenstrotzend hält Vieles aus. Selbst die merkwürdigsten Deutungsversuche und/oder sinnbefreiteste Chorregie können nicht an der Oberfläche kratzen, so man denn eine über weite Strecke gute Sängerriege auf der Bühne stehen hat.
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„Der Graf von Monte Cristo“ – 2. Juni 2026
Drei Dinge muß ich zu der Musical-Version von Frank Wildhorn und Jack Murphy vorwegschicken: Für mich ist jede Adaption des Romans von Alexandre Dumas nicht ernstzunehmen, die Haydée ignoriert. Jede Adaption, welche die Beziehung zwischen Dantès und Mercedes in den Mittelpunkt stellt, geht an der Aussage des Romans vorbei. Und für ein gut zweistündiges Stück ist die umfassende Rache, die Dantès an seinen Feinden nimmt, zu komplex.
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„Die Entführung aus dem Serail“ – 31. Mai 2026
Der vielleicht wichtigste Merksatz im Theater, Kino, Literatur ist „Langweile niemals dein Publikum“. Das hat die Inszenierung von Martin DUNCAN ganz offenbar nicht beherzigt.
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„Les Misérables“ – 30. Mai 2026
Schon seit den online stattfindenden Corona-Ersatz-Vorstellungen ist das Gärtnerplatztheater für uns das ganz große Münchner Opernhaus. Mit seinen Produktionen, seiner Spielplangestaltung und nicht zuletzt mit dieser Musicalproduktion hat sich dieser Eindruck intensiv gefestigt.
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„Norma“ – 29. Mai 2026
Diese stimmige Inszenierung – Premiere war schon am 21.Januar 2006 – hält sich glücklicherweise immer noch an der Bayerischen Staatsoper. Denn diese hatte einstmals kein Geringerer als Jürgen ROSE übernommen, der auch Bühnenbild, Kostüme nebst Lichtkonzept innehatte.
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„La Traviata“ – 22. Mai 2026
Es war ein Triumph der Sänger und des Dirigenten, was den Künstlern das Publikum mit stehendem frenetischem Beifall am Ende dankte.
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„Il Barbiere di Siviglia“ – 19. Mai 2026
Als ich den Spielplan der diesjährigen Spielzeit in der Hand hielt, hatte ich einen kleinen Schock, als ich sah, dass es einen neuen „Barbiere“ gibt. Zwar war die alte Produktion von 1976 schon angestaubt, aber immer wieder für einen Schmunzler gut – und ein bißchen Museales darf sich eine Oper auch leisten.
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