Unter diesem Motto veranstaltet die Gottlob-Frick-Gesellschaft in Ölbronn alljährlich für seine Mitglieder und Gäste ein Konzert mit Weltstars, diesmal war Daniel BEHLE zu Gast, der sich zwei kommende Jungstars als Partner gesucht und gefunden hatte.
Das Konzert fand in diesem Jahr mit Gesangsbegleitung des Klaviertrios TRIO REMININSCZENZA statt, die auch eigenständig mit Werken von Joseph Haydn und Anton Aremsky für den Verlauf eines geglückten Konzertabends sorgten.
Daniel Behle stellte sich zu Beginn mit der Romanze des Nemorino vor, wobei sich vorweg ein Jungstar Lubomir MILHANOVIC mit der Arie des Belcore vorstellte, der besonders mit Daniel Behle infolge mit dem Duett aus den „Perlenfischern“ für tosenden Beifall des Publikums sorgte. Diesem jungen Bariton dürften sich die Pforten der Opernhäuser öffnen, er stellte sich nicht nur in Opernarien im weiteren Verlauf des Abends vor, sondern wagte sich mit Bravour auch an die Operette, wobei ihm das Auftrittslied des Ollendorf aus dem „Bettelstudent“ besonders eindrucksvoll gelang.
Zu Daniel Behle gesellte sich noch eine junge Sopranistin aus der Ukraine Aleksandra DOMASCHIUK, die mit der Arie und Szene der Giulietta bereits eine perfekte Bühnenpräsenz und Vortragsreife vorstellen konnte.
Der Starprotagonist Daniel Behle war, ob Oper oder Operette überragend und routiniert in all seinen Vorträgen an diesem Abend und in glänzender Stimmposition, er ist in der Operette genauso zu Hause wie in der Oper, besonders gefiel am Ende die Arie des Sou Chong aus dem „Land des Lächelns“ „Dein ist mein ganzes Herz“. Und als Zugabe des Hamburgers gab es ein Lied über St. Pauli, das zur Belustigung des Publikums sorgte.
Begleitet wurden die Sänger von dem Pianisten Matteo PIROLA, der einfühlsam und erfahren die Künstler begleitet hat. Vor Beginn des Konzertabends gab es noch eine Ehrung durch Überreichung der goldenen Gottlob-Frick-Medaille für einen aufstrebenden jungen Countertenor Nils WANDERER, bereits an der Met zu Hause, der der Gottlob-Frick-Gesellschaft und dem Publikum mit der Arie aus Georg Friedrich Höndels „Rinaldo“ „Lascia ch’io pianga“ in außergewöhnlicher bester Disposition dankte.
Ein unvergeßlicher Abend mit einem großen Künstler und aufstrebenden jungen Künstlern. I.St.